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Konzept zur integralen Konservierungund nachhaltigen Wertsicherung des
Dr. Karl Lueger-Denkmals

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3 x 110 x 110 zentimeter

Metamorphose eines Eingangsbereichs

Jourhaus, Gusen

FINE ART PRINT unter Plexiglas

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Gusen war ein Nebenlager des Konzentrationslagers Mauthausen in Oberösterreich und diente als Arbeitslager für tausende von Gefangenen. Der Eingang zum Lager trug den Namen Jourhaus, ein Begriff, der sowohl eine bürokratische als auch eine funktionale Bedeutung hatte – als Verwaltungseinheit und als ein Ort der Überwachung und Gewalt. 1940 erbaut, beherbergte das Gebäude Büros und diente gleichzeitig als Gefängnis. 

Das Werk besteht aus zwei Bildern, die zusammen eine Art Theaterinszenierung darstellen. Im Zentrum steht das Jourhaus, das in seiner Darstellung sowohl als architektonisches Objekt als auch als Symbol der bürokratischen Gewalt fungiert. 
Das linke Bild zeigt das Jourhaus ausschließlich in weißen Linien. Diese Linien sind jedoch nicht nur eine Architekturzeichnung, sondern auch Inszenierungen von Schnürboden und Hubpodien, die man aus der Bühnentechnik eines Theaters kennt – als würden die verschiedenen Elemente des Gebäudes Teil einer Bühnenaufführung werden. Das Jourhaus erscheint hier wie ein Bauprojekt, eingerüstet und in der Schwebe, als würde es ständig umgebaut oder umgedeutet.

Das rechte Bild zeigt das Gebäude nach seiner Transformation: Das ehemalige Jourhaus wurde in ein feudales Einfamilienhaus umgebaut – eine ironische und beinahe skurrile Neuinterpretation eines Ortes des Schreckens. Hier wird die Geschichte des Jourhauses in eine fast groteske Kulisse verwandelt als Kontrast zur ursprünglichen Funktion des Gebäudes als Gefängnis und Teil eines Vernichtungslagers. 

Die Transformation des Jourhauses von einem Ort des administrativen Schreckens zu einem Wohnhaus verweist auf die Absurdität der Art und Weise, wie die Erinnerung an Orte wie Gusen bis heute oft verdrängt oder umgedeutet werden. Der glamouröse Umbau steht symbolisch für die Fähigkeit der Gesellschaft, das Trauma und das Unvorstellbare in eine appetitliche Form zu überführen, die die dunklen Geschichten hinter den Fassaden ignoriert oder zumindest verschleiert.

AUS DEM LEBEN

MARTIN LUTHERS

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Martin Luther schlägt die 95 Thesen an die Schloßkirche zu Wittenberg

ChromaLuxe auf poliertem, weiss lackiertem Aluminium
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THE IRON LADY

FINE ART PRINT auf Büttenpapier
80 × 100 cm

CHRISTIAN PÖLZLER

Silbergasse 11

A-1190 Wien

AUSTRIA

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poelzler@gmail.com

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